Umwelt
Ameisenbekämpfung 2026 - alle Infos und geplantes Vorgehen der Gemeindeverwaltung
Dabei bitten wir alle Besitzenden der privaten Liegenschaften im Befallsgebiet und viel Mithilfe und informierte Eigeninitiative. Folgende Vorgehensweisen werden von der Gemeindeverwaltung empfohlen:
Um die Ameisen definitiv zu bestimmen, steht seit diesem Jahr ein sog. Bestimmungsservice beim Hessischen Landesministerium HLUG zur Verfügung. Proben von Ameisen können dort eingeschickt werden und von Biologen wird anschließend eine sichere Bestimmung vorgenommen.
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Dies ebenfalls, um auszuschließen, dass Privatbesitzer aus Versehen die einheimisch vorkommende, gemeine Wegameise (z.B. Lasius niger) mit bekämpfen, soweit das möglich ist.
Die Bekämpfung mit Heißwasser wird ab circa Juni vom Bauhof einmal pro Woche auf öffentlichen Flächen durchgeführt, dazu wird für den Bauhof ein Gerät beschafft. Privatbesitzern wird empfohlen, sich zum Kauf dieser relativ preisgünstigen Geräte (auch zur biologischen Unkrautbekämpfung verwendbar) in Nachbarschaftsgemeinschaften zusammen zu schließen, um so die Kosten und die Auslastung zu optimieren. Besonders zum Einsatz auf Terrassen und an Mauerfüßen ist diese Art von Gerät sehr gut geeignet.
Das gleiche gilt für Sammelbestellungen von Gelködern und Nematoden. Diese Arten der Bekämpfung, zum einen durch Fraß der Eier und Puppen (Nematoden), und zum anderen die Vergiftung des Nests in der Erde (Gelköder).
Empfohlen wird ebenfalls, beim Kauf von Topfpflanzen generell und besonders bei mediterranen Topfpflanzen darauf zu achten, dass im Ballen keine Ameisen oder auch Eier vorhanden sind.
Wichtig bei der diesjährigen Bekämpfung wird sein, die Privatbesitzer aktiv mit einzubinden, da sich die eigentlichen Nester nicht im öffentlichen Raum befinden, sondern in den privaten Anwesen, häufig unter der Erde im Nutz – und Ziergärten, in der Nähe von Müll – und Komposttonnen, aber auch unter Planen und permanent abgedeckten und „zugestellten“ Flächen. Weitere Fragen und Anregungen gerne an die Gemeindeverwaltung.
Mario Sprengel, Bürgermeister
